Lebensraum

Die langjährige Erfahrung bei der Errichtung von Fischzuchtanlagen in denen Fische voll Lebensfreude in reinem Wasser heranwachsen

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Bewegung steigert das Wohlbefinden und fördert die Lebenslust!

Wie sehr das auch für unsere Bergforellen gilt, erkennen wir besonders deutlich, wenn diese im klaren Wasser unserer Gebirgsbäche nach Maifliegen jagen.
Genau um dieses Schauspiel bemühen wir uns in unseren oktagonen Klarwasserbecken unserer Fischzuchtanlage.

Klarwasserbecken deshalb, weil es uns gelingt, das Wasser in den Aufzuchtbecken und im Ablauf der Anlage in der gleichen ökologischen Wassergüte zu erhalten, wie die im Freigewässer.
Direkte Messungen an unseren Pilotprojekten zeigen deutlich, dass uns das hervorragend gelingt! Die höchste Wasserbelastung stammt letztendlich immer aus dem Futter. Alle unsere Maßnahmen müssen also darauf abzielen, dass kein Futterkorn den Beckenboden erreicht. Auch die Ausscheidungen der Fische vom Beckenboden müssen als Feststoffe weitgehend entfernt werden, bevor diese als Schwebstoffe das Wasser eintrüben und Phosphor und Stickstoff im Beckenwasser gelöst wird. Die Folge wäre die Reduktion von Sauerstoff im Wasser und die Entwicklung von Krankheitserregern.

Die Fische im Becken müssen also jedes einzelne Futterkorn, das breitgefächert durch die Futterwurfmaschine eingeblasen wird, sehen und lustvoll danach schnappen. Ein Schauspiel, aber auch ein bedeutendes Krafttraining ist der Kampf der Fische an der Wasseroberfläche. Genau das muss das Fütterungsregimes für die Fische qualitätsgesichert berücksichtigen.

Die Aufzuchtbecken sind, im von Markus Brauchl entwickelten System, so beschaffen, dass die Fäkalien der Fische mit wenigen Handgriffen von der Mitte des Beckenboden mehrfach wöchentlich entnommen, und in einem Biotop abgesetzt werden können. Die Ansammlung der Fäkalien in der Beckenmitte erfolgt durch kreisrundes durchströmen. In diesem Strom bewegen sich beständig alle im Becken befindlichen Fische. Der Aufbau der Körperfunktionen und der Muskelmasse der Fische wird durch dieses Ausdauertraining gefördert.

Dieses musterhafte Teilstromverfahren ist zwischenzeitig vom Lebensministerium als „grundlegendes Prinzip mit besonderer Beachtung“ empfohlen.

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